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Böllerschützen

Tradition

In Bayern ist Böllerschießen eine alte Tradition. Böllerschießen, bairisch-österreichisch auch Prangerschießen, ist eine Tradition, bei dem an besonderen Festen und Ereignissen mit speziellen Böllergeräten und Schwarzpulver mindestens ein Knall erzeugt wird. Die Geschichte des Böllerschießens lässt sich bis in das 14./15. Jahrhundert zurückverfolgen, wenngleich belegte Chroniken rar sind (Erstnachweis 1377). Das liegt auch daran, dass das Böllerschießen nicht als eigenständiger Brauch betrachtet werden kann, sondern sich mit vielerlei anderen Traditionen entwickelt hat.

Die Schützen nennt man Böllerschützen oder Prangerschützen (kirchliche Feste). Sie sind oft als eigene Vereine organisiert, oder als Abteilung in einem Schützenverein oder Brauchtumspflegeverein integriert. Die Schützen treten meist in Tracht oder historischen Uniformen auf.

Mehr über das Böllerschießen erfahren Sie auf der Seite des BSSB und auf Wikipedia.

Geschichtliches

Historisch gesehen wurde in der Schützengesellschaft früher aus vielen Anlässen heraus "geböllert". Aus einfachen Anlässen genauso wie aus besonderen Anlässen (Feiertage, Hohe Besuche, Feste und Umzügen). Um das Jahr 1976 wurde eine eigene Schwarzpulvergruppe gegründet. Aus Anlaß des 600 jährigen Jubiläums (1997) wurde die Böllergruppe neu aufgestellt und neue, nach historischen Vorbild gefertigte Uniformen angeschafft.

Unsere Böllerschützen sind daher bei traditionellen Festen immer wieder gern gesehene Akteure (Fixpunkte: Neujahrsschießen auf der Insel; Eröffnung Oktoberfest Lindau). Zuschauer sind immer Willkommen.

Wer sich für Böllern interessiert und mitmachen möchte, wendet sich an den 1. Schützenmeister Christoph Strohe.

Termine der Böllergruppe